TANZBÜRO BERLIN
PRESSEMITTEILUNG VOM 01.10.2020

 
Let Us Dance-SONDERZEITUNG
Sichtbarkeit für die zeitgenössische Tanzszene Berlins im Jahr der Corona-Pandemie

Mit einer großangelegten Kampagne bringt das Tanzbüro Berlin eine Sonderzeitung unter dem Motto Let Us Dance direkt in die Berliner Haushalte. Während der Besuch einer Tanzvorstellung in den Spielorten der Hauptstadt noch immer stark eingeschränkt ist, macht die Let Us Dance-Kampagne den Berliner Tanz daheim und auf anderen Ebenen erfahrbar.
 
Let Us Dance – Eine Aufforderung zum Tanz

Die 48 Seiten umfassende Zeitung Let Us Dance wirbt für den zeitgenössischen Tanz in Berlin. In der Zeit vom 06.-10. Oktober 2020 wird sie an 55.000 Berliner Haushalte verteilt. Außerdem liegt die Zeitung ab Oktober in den Tanzbühnen Berlins gratis zur Mitnahme aus. Begleitend zur Printversion kann Let Us Dance über Facebook und Instagram verfolgt werden.

Was ist der Hintergrund? Für den 21. Juni 2020 hatte das Tanzbüro Berlin gemeinsam mit dem Netzwerk TanzRaumBerlin, dem Zeitgenössischen Tanz Berlin e.V. und der Berliner Tanzszene ein Fest für den Zeitgenössischen Tanz geplant, eine »Fête de la Danse« rund um die Volksbühne Berlin. Aufgrund der Corona-Pandemie musste diese Veranstaltung wie so viele andere abgesagt werden. Um den beteiligten Künstler*innen und damit der Kunstform Tanz in diesen Zeiten eine Sichtbarkeit und Präsenz in der Stadt zu geben, ist die Idee für die Kampagne Let Us Dance entstanden.

Die rund 40 Tänzer*innen und Choreograf*innen, die ihre Arbeiten bei der »Fête de la Danse« präsentiert hätten, wurden stellvertretend für die große Berliner Tanzszene fotografisch porträtiert und um ein Statement gebeten. Die Leser*innen werden mit dem eingereichten Material eingeladen, die Künstler*innen sowie das Team der »Fête de la Danse« kennenzulernen, mit ihnen für konkrete oder utopische Projekte in Kontakt zu treten bzw. eigene Ideen, Visionen und Gedanken zu teilen.

Hinter diesem spielerischen Format steht das Grafikbüro Otto Sauhaus, das bereits in den Jahren 2017 bis 2019 die Watch Me Dance-Kampagnen für den Berliner Tanz gestaltet hat. Mit der Sonderzeitung Let Us Dance unterstreicht Otto Sauhaus einmal mehr die starke Diversität der Berliner Tanzszene, macht neugierig und irritiert auch ein wenig: Texte und Fotos gehören auf den ersten Blick nicht zusammen – die Portraits der einen Künstler*innen(gruppe) stehen jeweils den Texten einer anderen gegenüber. Wie im gängigen Zeitungsformat sind die Seiten ineinandergelegt, so erscheinen die zueinander passenden Texte und Portraits als Doppelseite zum Herausnehmen. Vielleicht überlebt die Publikation die aktuelle Krise ja an der einen oder anderen Wohnzimmerwand ...
 
Zuletzt galt: Rund 2.500 Tanzschaffende arbeiten in Berlin, 35 Bühnen und Festivals zeigen jedes Jahr insgesamt mehr als 1.400 Tanzaufführungen. Das Spektrum reicht vom klassischen Tanz bis zur zeitgenössischen Performance, über Produktionen von jungen Nachwuchstänzer*innen und inklusiven Projekten bis hin zu Vorstellungen international tätiger Kompanien. Nicht umsonst gilt Berlin international als Tanzmetropole. Der Berliner Tanz trägt seit vielen Jahren wesentlich zur Attraktivität der Hauptstadt als Kunst- und Kulturmetropole bei. Mit Covid-19 mussten seit März 2020 allerorts Veranstaltungen abgesagt werden und auch die zeitgenössische Tanzszene in Berlin erlebte in den letzten Monaten einen massiven Einbruch.

Außer Zweifel steht – wie die Redakteurin Alexandra Hennig treffend im Vorwort der Zeitung formuliert – „Let Us Dance ist auch das: eine Überlebensstrategie in schwierigen Zeiten, ein tröstender Appell an ein Publikum, das wir nicht länger (ver-)missen wollen.“
 
Anja Goette & Marie Henrion
Leitungsduo Tanzbüro Berlin
 
Pressekontakt
T +49 30 460 643 51
post@tanzbuero-berlin.de


 
Links
Let Us Dance Zeitung zum Blättern
Let Us Dance-Zeitung als pdf-Download
 
Tanzbüro Berlin
Das für die Kampagne verantwortliche Tanzbüro Berlin mit Sitz auf dem Gelände der Uferstudios im Wedding ist die Informations- und Beratungsstelle für Berliner Tanzschaffende und fördert die Kommunikation zwischen Tanzszene und Kulturpolitik. Es betreibt die Website tanzraumberlin.de als breitflächiges Serviceportal mit einem tanzspezifischen Veranstaltungskalender, bietet Beratungen für Tanzschaffende an, gibt das 2-monatlich erscheinende tanzraumberlin-Magazin heraus und vertreibt die Rabattkarte Tanzcard (tanzraumberlin.de/tanzcard). Im Rahmen des Projekts „Attention Dance II“ werden neben der Kampagne und dem tanzschreiber-Portal auch die Module tandem und mapping dance berlin durchgeführt, die ein strukturiertes Beratungs- und Qualifizierungsprogramm für das Arbeitsfeld der Produktionsleitung und Dramaturgie anbieten und das Feld der Tanzvermittlung stärken. 
Förderung
Die Kampagne ist ein Modul von „Attention Dance II“, einem Projekt des Tanzbüro Berlin, getragen vom Verein Zeitgenössischer Tanz Berlin e.V. Das Projekt wird für die Jahre 2018-2021 gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

 
post@tanzbuero-berlin.de
www.tanzraumberlin.de
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